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Gründer des Betriebes war Alois Klammer, der im Jahre 1846 am Marktgraben in Innsbruck eine Goldschmiedwerkstatt eröffnete. Daraus ging die Goldwarenfabrik Alois Klammer`s Söhne hervor, die großgewerblich Schmuck herstellte und in ganz Tirol vertrieb. Ab 1914 führte Antonie Pichl, die Enkelin von Alois Klammer, den Betrieb in der Maria Theresienstrasse in Innsbruck. Deren Sohn Karl Pichl übernahm 1928 die Werkstatt als Kunstgoldschmied. Als infolge der Wirtschaftskrise der 30er Jahre die Nachfrage nach künstlerisch gestaltetem Schmuck abnahm, begann er mit der Fertigung von Ehrenpreisen für den Skisport. Ein erster Großauftrag waren die Veranstaltungs - Abzeichen für die Internationalen FIS-Skiwettkämpfe 1933 in Innsbruck.
Die Entwicklung des Betriebes nach Kriegsende machte die Verlegung aus dem Stadtzentrum in einen Neubau am Stadtrand von Innsbruck erforderlich. Mag. Bernward Pichl sen. übernahm ab 1955 Schritt für Schritt die Geschäftsführung. Der Standort im Westen von Innsbruck erwies sich bald als zu klein für das rasche Wachstum des Betriebs. Deshalb wurde 1972 - 1973 in Inzing, 12 km westlich von Innsbruck, ein neues Betriebsgebäude für die Industrielle Fertigung von Medaillen, Sportpreisen und Abzeichen errichtet, welches 1982 nochmals vergrößert wurde.

Heute führt Mag. Bernward Pichl jun. das
Unternehmen in sechster Generation Durch den Einsatz neuer Technologien wurde der Betrieb zu einem der modernsten in seiner Branche. Im Mai 1997 erfolgte ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Unternehmens: die bayerische Traditionsfirma Deschler und Sohn in Feldkirchen bei München - gegründet 1831 - wurde Teil der Pichl - Gruppe. Heute finden die Deschler - Kunden in der Sonnenstrasse Nr.26 in Feldkirchen einen modernen Verkaufsraum mit kompetenten Mitarbeiterinnen.
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